
Für den
Einsatz von Freileitungen sprechen die geringeren Kosten
sowie leichtere Lokalisierbarkeit und Behebbarkeit von
Fehlern (Ausnahme: begehbare Kabelschächte). Dem gegenüber
sind die Leitungen größeren Umwelteinflüssen ausgesetzt,
wirken sich störend auf das Landschaftsbild aus und können
eine Gefahrenquelle für Menschen, Tiere und Maschinen
darstellen (Beispiel: Klettern auf Strommasten). Bei
Freileitungen werden verschiedene Typen von
Masten eingesetzt,
z. B. Tragmasten,
Winkeltragmasten,
Abspannmasten,
Weitabspannmasten und
Endmasten.
Das deutsche Stromnetz ist ca. 1,6 Mio. km lang, davon im
Jahre 2003 ca. 71 % unterirdisch verlegt. Im Vergleich zu
dem Wert für 1993 von nur ca. 64 % zeigt sich die Tendenz,
die unterirdische Stromverteilung auszubauen.