Gasisolierte Rohrleiter (GIL) sind Hochspannungsleiter, bei denen der spannungsführende Teil durch Stützisolatoren und ein isolierendes Gas, in der Regel Schwefelhexafluorid, von dem umgebenden, geerdeten Leitungsmantel isoliert angebracht ist. Dieser Leiter erlaubt das Unterbringen von Hochspannungsleitungen auf engstem Raum, wie beispielsweise Schaltanlagen in Innenräumen.
Einsatzbeispiele
Das
Isoliergas N2SF6
(80
% Stickstoff, 20 % Schwefelhexafluorid)
N2SF6
ist ungiftig und unbrennbar.
Die
Rohre werden alle 120m abgeschottet, so dass selbst bei
einem allerschlimmsten Unfall nie eine grössere Menge
auslaufen kann.
Zum
Isoliergas N2SF6 behaupten viele EVU´S
(Energieversorgungsunternehmen), es handle sich hier um ein
sehr wirksames Treibhausgas. Seine Wirkung in der
Atmosphäre sei 24'000 mal höher als diejenige von CO2 und
die Abbaudauer betrage rund 32'000 Jahre.
Das ist absoluter Unsinn.
N2SF6
ist schwerer als Luft und kann gar nicht von selbst in die
obere Atmosphäre gelangen. N2SF6 ist trotz seines angeblich
24'000 mal höheren Treibhausgaspotentials nur mit 0.06% am
globalen Treibhauseffekt beteiligt. Im Gegensatz zu CO2,
welches mit 60% zu Buche schlägt. (Werksangabe Siemens)
Im
Übrigen ist der Einsatz desselben Isoliergases N2SF6 in
allen grösseren Umspannanlagen für genau diesselben EVU´s
plötzlich überhaupt kein Problem mehr!